Erdäpfel‐Strudel.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.142/1e

Originalrezept:

Man treibt Butter oder Schmalz flaumig ab, verrührt 3 Dotter damit, dann 3 Eßlöffel voll sauren Rahm, 6 Eßlöffel voll geriebene kalte Erdäpfel leicht dazu gemischt und den festen Schnee der 3 Klar, so wie Salz. Dies streicht man auf gewöhnlichen Strudelteig von 1 Seidel Mehl, den man sehr fein auszieht, messerrückendick auf, rollt den Teig zusammen und drückt 3 fingerbreite Stücke ab, die man auf dem beschmierten und bemehlten Bleche halb übereinander legt.
Man bestreicht sie oben mit Ei und backt sie semmelfarb im Rohre. Vom Bleche losgelöst, rangirt man sie auf die Schüssel.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Erdäpfel‐Strudel.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.142/1e,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=erdaepfel%e2%80%90strudel (28.09.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.