Erdäpfel‐Nocken.

Aus: Die süddeutsche Küche (1858), S.180/5

Originalrezept:

Einige große gesottene Erdäpfel werden zerdrückt und ausgekühlt, dann mischt man Salz, 3 Eier, (besser 6 Dotter) und 4 Löffel Obers dazu, und Mehl nur ganz leicht darunter, bis es so fest wie Nockenteig ist. Man legt sogleich davon große Nocken in eine Rein, in der man 2 Löffel Schmalz mit 6 Löffel Wasser heiß werden ließ, deckt die Rein gut zu, daß kein Dunst heraus kann und kocht es, bis man prasseln hört. Dann macht man auf, sieht nach, damit sie nicht zu braun werden und richtet sie an, sobald sie Farbe haben.

Transkription:

Arabella Hirner

Zitierempfehlung:
Arabella Hirner (Transkription): "Erdäpfel‐Nocken.", in: Die süddeutsche Küche (1858), S.180/5,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=erdaepfel%e2%80%90nocken (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Arabella Hirner.