Einen Scheiter= Hauffen zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 190

Originalrezept:

SChneidet zwo Semmeln zu Schnitten / schmieret dann eine Schüssel mit Butter / leget eine Lag dieser Schnitten darein / und etliche Stücklein Butter darauf ; alsdann wieder eine Lag dergleichen Schnitten / und so fort / biß keine Schnitten mehr vorhanden sind : Nehmet ein Seidlein oder auch etwas mehrers süssen Ram oder gantze Milch / rühret sechs oder acht gantze Eyer darinnen wohl ab / zuckerts / und giesset sie über die besagter massen gelegte Schnitten / lasset selbige ein wenig erweichen ; setzets auf eine Glut / leget obenher eine mit einem Rand versehene eiserne Stürtzen / mit glüenden Kohlen darauf / und bräunets schön ab.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Einen Scheiter= Hauffen zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 190,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-scheiter-hauffen-zu-bachen (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.