Einen Riemen oder Lendbraten zu dämpffen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 091

Originalrezept:

SIede sie allerdings ab / wie vorgemeldet / seihe die Brüh hernach / doch nicht alle / ab / sondern laß derselben so viel daran als vonnöthen / und so sie zu gesaltzen wäre / kan man ein wenig Wasser und frischen Essig zugiessen; alsdann thue gerieben rocken Brod darein / würtze es mit Pfeffer / Ingber / und Muscaten= Nuß / laß mit einander sieden / und so du es anrichten wilt / würff noch ein Stuck Butter / auch / nach belieben / Plätzlein von Limonien darein / laß noch ein und andern Sud aufthun / und richt es dann in eine Schüssel.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Einen Riemen oder Lendbraten zu dämpffen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 091,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-riemen-oder-lendbraten-zu-daempffen-auf-andere-art (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.