Einen Reh=Schlegel oder Reh=Keule / auf eine andere Weise zu braten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 004

Originalrezept:

NEhmet den Reh=Schlegel und häutet ihn / lasset ihn eine Nacht und einen Tag im Wein=Essig ligen / stopffet ihn hernach wohl mit einem Messer / und nehmt denselbigen Essig / darinnen er gelegen / giesst ein wenig Wein dazu / streuet Pfeffer / Negelein und Saltz darein / lasset alles miteinander sieden / und giessets dann wieder über den Reh=Schlegel / lasset ihn einen gute weil darinnen ligen / wendet ihn um / daß der Essig auf beyden Seiten wohl durchdringe; spicket und würtzet ihn wohl ein / und bratet ihn allerdings auf die jenige Manier und Art / wie die andern schon vorhergehends beschriebene.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Einen Reh=Schlegel oder Reh=Keule / auf eine andere Weise zu braten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 004,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-rehschlegel-oder-rehkeule-auf-eine-andere-weise-zu-braten (28.11.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.