Einen kalten Braten einzuschneiden / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 139

Originalrezept:

LAsset zuvörderst den kalten Braten zu kleinen dinnen Schnittlein oder Plätzlein zerschneiden / giesset Fleischbrüh und entweder einen Holbeer = oder aber nur gemeinen Essig daran ; mischet gerieben rocken Brod / oder auch ein wenig eingebrenntes Mehl / und zu letzt das Marck von einer Citronen / und etwan dergleichen würfflicht = geschnittene Schelffen darunter : mischets mit Ingber / Pfeffer / Cardamomen und Muscaten = Blüh / last es sieden ; werfft aber zu letzt ein Stuck Butter darein / daß es zu einem dicken Brühlein werde / und tragets dann zu Tisch.

Transkription:

Maximilian Schmidauer

Zitierempfehlung:
Maximilian Schmidauer (Transkription): "Einen kalten Braten einzuschneiden / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 09, Nr. 139,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-kalten-braten-einzuschneiden-auf-andere-art (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Maximilian Schmidauer.