Einen guten Reiß mit Wachtlen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 1 Nr. 031

Originalrezept:

BUtze und rupffe die Wachtlen /senge und wasche sie / nimm das Eingeweyd / sammt den Kropff heraus / spreng selbe ein wenig mit Pfeffer und Saltz / laß solche eine Weil ligen / beliebts / so schneid den Kopff und Füß herab / und wann es Gelegenheit gibt / fülle sie mit Bratwürst= oder Knoblauch= Gehäck innwendig wiederum aus / leg es sammt einen mit Nägelein besteckten Zwiffel in ein Rein / gieß ein lindgesaltzne Fleischbrühe daran / und thue es gemach sieden lassen; gegen der letzt thue geklaubten Reiß / ein Sträußlein frischen Rosmarin und Muscatnuß darzu / laß es also gar an die statt sieden; dann nimm erstlich den Rosmarin / sammt den Zwiffel wieder hinweg / leg die Wachtlen schön gantzer in die Schüssel / und gib den Reiß darüber / regaliers mit Bratwürsten / wann du es haben kanst / so ists fertig.

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Einen guten Reiß mit Wachtlen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 1 Nr. 031,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-guten-reiss-mit-wachtlen (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.