Einen Gogelhopffen zu bachen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 192

Originalrezept:

MAn nimmt zehen Loth Schmaltz / rühret dasselbe in einer Schüssel wohl ab / biß es gantz weiß wird ; schläget und rühret hernach drey gantze Eyer und zwey Dottern / eines nach dem andern darein / giesst ein halb Seidlein / oder viertel= Maas Heffen / und ein wenig mehr Milch dazu / saltzet / und rühret drey Seidlein / oder anderthalbe Maas / schönes Mehl darunter / schläget den Teig glatt ab / biß er so vest wird / daß der Löffel darinnen steht ; schüttet ein zerlassenes Schmaltz in das Becken oder Geschirr / darinnen man ihn bachen will / und den Teig darein / setzet selbigen an ein warmes Ort / biß er zimlich aufgehet ; thut ihn hernach in das Oefelein / und last ihn bachen / biß er fertig ist.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Einen Gogelhopffen zu bachen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 192,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-gogelhopffen-zu-bachen-auf-andere-art (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.