Einen Gogelhopffen zu bachen.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 191

Originalrezept:

NEhmet ein viertel Pfund frisches Schmaltz / rühret dasselbe in einer Schüssel eine halbe Stund ab / schlaget sechs gantze Eyer und vier Dottern / eines nach dem andern / darein ; giesset ein wenig Rosenwasser und Zucker / nach belieben / darunter / saltzets ein wenig / rühret drey Löffel voll gute weisse Bier= Heffen / und vier Löffel voll süssen Ram / ingleichen auch zehen guter Löffel voll deß schönsten und besten Mehls / darunter / daß es ein schönes Teiglein wird : Schmieret einen Dorten= Model mit Butter / giesset den Teig darein / aber nicht voll / lasset selbigen ein wenig vor dem Ofen gehen / und dann in dem Oefelein / gantz gemach / eine halbe Stund lang bachen / doch daß er nicht zu braun werde / und streuet Zucker darauf.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Einen Gogelhopffen zu bachen.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 13, Nr. 191,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-gogelhopffen-zu-bachen (17.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.