Einen Gänskragen zu füllen / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 084

Originalrezept:

MAn kan auch von Peterlein=oder Petersilien=Kraut eine Füll zusammen machen / auf folgende Art: Das Leberlein / wieauch ein geklaubtes Petersilien=Kraut werden gehackt / ein wenig Semmel=Mehl zusamt dem Peterlein=Kraut im Schmaltz geröstet / und unter das Leberlein gerühret; dann schläget man Eyer daran / würtzet und saltzets ein wenig / giesst auch / so man will / ein klein wenig Milch dazu / und füllets in den Kragen / man muß aber den Kragen nicht zu voll füllen / damit er nicht aufspringe; hernach wird er / wie vor gedacht / mit den andern Sachen / so lang biß er fertig ist / abgesotten.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Einen Gänskragen zu füllen / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 084,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=einen-gaenskragen-zu-fuellen-auf-andere-art (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.