Eine Weixel= Brüh über allerley Wildpret und Gebratens.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 031

Originalrezept:

REibet einen Lebkuchen / thut solchen in ein stollichtes Häfelein / giesset guten Wein daran / und lasset ihn sieden / nehmet eine Weixel= Sultzen / oder Latwergen / rühret sie ein wenig mit Wein ab / und so dann unter den Lebkuchen; streuet Pfeffer / Cardamomen / ein wenig Muscatnuß oder Muscatblüh / wie auch / nach belieben / Trisanet / ein gut theil Zimmet und Zucker darein / lasset es noch ein wenig mit einander aufsieden / und richtets dann über das Essen / oder auch / wie die obige Weixel= Brüh / besonder in eine Schüssel. Das Gebratens kan man mit Citronen= Plätzen belegen/ und mit dergleichen Schelffen bestreuen.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Eine Weixel= Brüh über allerley Wildpret und Gebratens.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 031,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-weixel-brueh-ueber-allerley-wildpret-und-gebratens (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.