Eine weisse Suppen von weissen Fisolen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 086

Originalrezept:

WAnn die Fisolen sauber geklaubt / auch gewaschen seyn / so setze dieselben zu / und lasse sie weich sieden / gleich wie bei den weissen Erbsen geschicht / wann nun solches geschehen / so röste mit ein wenig Meel auch etlichen Lorbeer= Blättern ein guten Theil klein=geschnittenen Knoblauch in gutem Baumöl / wirffe auch / wann der Knoblauch und Meel anfängt schön gelb zu werden / ein guten Theil klein= gehackten Petersil darzu / schwings ein paarmal herüber / und schütt es in die Fisolen / machs recht mit Pfeffer und Saltz / auch nicht gar zu dünn / richte solche an / und thue die Lorbeer= Blätter hinweg / beliebts / streue geriebenen Parmasan= Käß darauf / so ists fertig;    Dise Suppen kan auch an einem Fast= Tag an statt des Öls mit Butter gemachet werden / und der Käß ausbleiben / dann dises stehet zu eines jeden Gefallen.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Eine weisse Suppen von weissen Fisolen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 086,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-weisse-suppen-von-weissen-fisolen (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.