Eine Suppen von grünen / und jungen Fisolen mit Hülsen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 087

Originalrezept:

DIse Fisolen seyn am bestten / wann sie ein wenig mehr als halb gewachsen / und noch grün seyn / brocke sie ab / wasche / und wirff sie in siedend= gesaltznes Wasser / laß es einen Sud gleich einem frischen Ey herüber thun / seigs / kühls ein wenig aus / ziehe beederseits die Fäden herunter / schneid selbe nachgehends zu kleinen Bröcklein / lege einen mit Näglein besteckten Zwibel / klein= gehackten Petersil / Rosmarin / Knoblauch / und wohl Pfeffer darzu / lasse zimlich viel Butter in einer Pfann liecht= gelb werden / thue anfangs ein wenig Meel / gleich hernach aber die gewürtzte Fisolen hinein/ schwings etlichmal auf einer Glut herüber / schütte eine gute durchgetriebene Erbsbrühe daran / machs in rechter Dicke / und laß es an die statt sieden / lege noch ein Bröcklein Butter darzu / oder giesse im Anrichten ein wenig Baumöl darauf / und trags warm zu Tisch.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Eine Suppen von grünen / und jungen Fisolen mit Hülsen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 087,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-suppen-von-gruenen-und-jungen-fisolen-mit-huelsen (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.