Eine Suppen von Fisch und Rehlingen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 098

Originalrezept:

SEtz gute Erbsen zu / sieds mit Petersil= Wurtzeln / lege ein Lorbeer= Blättlein / und ein wenig Imber darein / nimm ein Stuck Fisch / was du hast / schneids zu Stücklein / saltz / und rösts mit Zwibel / Rosmarin / Pfeffer / gantzen Nägelein / auch Muscatblühe in Butter / giesse in wenig Erbs= Brühe daran / rührs um / und schütt es wiederum zu denen Erbsen hinein / sieds noch eine Weil miteinander / treibs hernach durch ein härenes Sieblein / und behalts warm: Alsdann nimm von den kleinsten Rehlingen / oder gelben Schwämmen / butz / und wasche sie sauber / übersieds / seigs ab / und rösts ebenfalls mit klein= gehacktem Zwibel / dergleichen Petersil / auch einem wenigen Meel in Butter / saltz und gewürtz es mit zimlich viel Pfeffer / schütte ein wenig von der durchgetriebenen Erbsbrühe daran / und laß selbes wiederum sieden / nimm das aufgeschnittene Brod / rösts mit klein= gehackten Petersil in ein wenig Butter / thue es in eine Schüssel / sotz(!) solche auf eine Glut / giesse von der durchgetriebenen Brühe daran / gibe die Rehling sammt der Brühe mit einem Löffel darauf und herum / und trags warm auf.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Eine Suppen von Fisch und Rehlingen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-2 Kap. 5 Nr. 098,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-suppen-von-fisch-und-rehlingen (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.