Eine Suppen von der Zung eines Rinds.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 212

Originalrezept:

Die Zung wird weich / jedoch nicht gar zu weich gesotten und gescheelt / alsdann das bessere Theil zu Blättlein geschnitten / durch zerlassenen Butter oder Fetten gezogen / mit angemacht= geriebenen Brot besprengt / und auf dem Rost / oder in einer Dorten= Schüssel zum Regalieren denen Presöllen gleich gemacht / das andere Theil aber klein= gewürfflet geschnitten / und mit Zwibel daran ein gutes gelbes Brühlein zugerichtet / oder im Anrichten mit Eyerdotter / und ein wenig Lemoni= Safft verfertiget: Setz die Schüssel mit gebähtem Brod auf / giesse gute Fleischbrühe daran / regalier die Schüssel mit denen Presöllen / das andere aber gib oben darüber / und trags warm auf.

Transkription:

Lukas Fallwickl

Zitierempfehlung:
Lukas Fallwickl (Transkription): "Eine Suppen von der Zung eines Rinds.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 212,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-suppen-von-der-zung-eines-rinds (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.