Eine Semmel= oder Reckelein= Suppe.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 01, Nr. 114

Originalrezept:

SChneide Semmeln nach der Länge entzwey / und thue nochmal Schnitten über zwerch darein / doch also / daß die halbe Semmeln bey einander bleiben und nicht zerfallen / rösts hernach im Schmaltz / und legs in eine Schüssel; wilt du sie aber nicht rösten / so brenne nur ein heisses Schmaltz über die trockene Semmeln in der Schüssel / gieß die siedende Fleischbrüh darüber / streue Ingber und Weinbeerlein oder Corinthen darauf / decks zu / setze es alsdann auf eine Glut oder Kohlfeuer / laß aufsieden / und trags zu Tisch.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , ,

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Eine Semmel= oder Reckelein= Suppe.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 01, Nr. 114,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-semmel-oder-reckelein-suppe (22.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.