Eine Rosin= Brüh über gebratene Hüner.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 029

Originalrezept:

MAn nimmt aus denen zuvor ausgewaschenen Rosinen / oder auch Weinbeeren / die Kern heraus / stösset sie in einem Mörsel klein / und zwingets mit einem Malvasier durch ein Tuch / streuet Zucker / Zimmet / Muscatenblüh / Muscatnüsse / und Ingber darein / giesst etwas Essig hinzu / und läst es mit einander sieden; zuletzt wird ein Rosenwasser in die Schüssel gegossen / das gebratene Hun darein gelegt / und die Brüh darüber gerichtet: Wem aber das Rosenwasser nicht anständig / der kan es auch gar wohl / und ohne einigen Fehler der Brüh / davon lassen.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Eine Rosin= Brüh über gebratene Hüner.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 029,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-rosin-brueh-ueber-gebratene-huener (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.