Eine Quitten Sultze / noch anderst.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 14, Nr. 026

Originalrezept:

NEhmet eine halbe Maas deß / aus denen Quitten= Spälten / ausgepressten Safftes / und drey guter Hand voll wohl= zeitiger schwartz= oder brauner frischer Weinbeere; zerstampffet sie / und lassets zusamt denen Bälgen oder Häuten sieden / biß die Brüh oder der Syrup eine schöne Weixelbraune Farb bekommet: seihets dann durch / drucket die Bälge oder Häute wohl aus; mischet unter ein jedes Seidlein / oder halbe Maas / dieses Safftes / ein halb Pfund Zucker / und last es mit einander sieden / biß es bestehet: werffet klein= und würfflicht= geschnittene Citronen= Schelffen darein / lassets noch ein wenig sieden / und füllets in ein hohes Glas; welche man mit Wein abtreiben / oder auch / wie sie an sich selbsten ist / in einer Schalen auftragen / und mit Confect bestreuen kan.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Eine Quitten Sultze / noch anderst.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 14, Nr. 026,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-quitten-sultze-noch-anderst (08.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.