Eine Lebkuchen= Brüh über Schlegel und Prisilln.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 059

Originalrezept:

REibet einen so genannten Rümpfel= Käs oder dicken Lebkuchen / giesset in einen stollichten Hafen Wein / und ein klein wenig Essig daran / würtzet ihn wohl mit Pfeffer / Muscaten= Blüh und Cardamomen / zuckerts nach belieben / thut gar was wenigs Saffran darein / lasset es sieden; nehmet inzwischen die Kern aus Zibeben oder Rosinen / und waschet sie reinlich aus / schneidet abgezogene Mandeln länglicht / werffet sie in obige bereits siedende Brüh / last alles zusammen noch einen wall aufthun / und richtets dann über das Gebratene.

Transkription:

Waltraud Ernst

Zitierempfehlung:
Waltraud Ernst (Transkription): "Eine Lebkuchen= Brüh über Schlegel und Prisilln.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 059,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-lebkuchen-brueh-ueber-schlegel-und-prisilln (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Waltraud Ernst.