Eine Lebkuchen= Brüh über gebeitzte Schlegel und Prisilln / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 060

Originalrezept:

LAsset einen Lebkuchen im Wein sieden / rühret in schön glatt ab / schneidet ein gut theil Zwiebelein oder Schalotten wohl klein und würfflicht / last selbige mit dem Lebkuchen ferner sieden / biß die Zwiebeln weich werden / streuet nach belieben allerley Gewürtz / und ein wenig Zucker darein / giesst etwas Essig zu / oder aber druckt den Saft von Zitronen darein / daß die Brüh davon säuerlicht werde / richtet sie dann über das Gebratens / und bezieret selbiges mit Zitronen= Plätzen / und dergleichen klein= geschnittenen Schelffen.

Transkription:

Waltraud Ernst

Zitierempfehlung:
Waltraud Ernst (Transkription): "Eine Lebkuchen= Brüh über gebeitzte Schlegel und Prisilln / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 060,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-lebkuchen-brueh-ueber-gebeitzte-schlegel-und-prisilln-auf-andere-art (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Waltraud Ernst.