Eine Junge Gans in einer Zwiebel= Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 079

Originalrezept:

WAnn die Gans abgesotten / wie schon beschrieben / so schählet und hacket indessen ein paar kleine Zwiebeln / röstet sie im Schmaltz; giesset eine gute Fleischbrüh / ein wenig Essig und Wein daran / würtzets mit Pfeffer / Muscatblüh / Cardamomen / und etwas Saffran / schneidet auch eine Limonien daran / und lassets also in einem Pfännlein einen Wall miteinander aufsieden; wann nun die Gans bald weich gesotten / thut solche in einen stollichten Hafen / giesset diese Brüh darüber / lassets noch ein wenig mit einander aufsieden / biß das Brühlein nur in etwas einsiedet und gut wird: Alsdann richtets an / und giesset die Brüh darüber.

Transkription:

Lukas Fallwickl

Zitierempfehlung:
Lukas Fallwickl (Transkription): "Eine Junge Gans in einer Zwiebel= Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 079,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-junge-gans-in-einer-zwiebel-brueh (12.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.