Eine gute Gersten / oder Erbsen / auch Linsen / und durchgetriebene Bonen / mit einer gerauchten Zung / welche man pflegt in dem Feld / und etwann Winter= Zeit an statt der Suppen zu geben.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 213

Originalrezept:

DIe Gersten / Erbs / Linsen und dergleichen werden vorhero gesotten / und auf die beste Art zugerichtet / gilt auch gleich / sie werden hernach durchgetrieben / oder nicht / so nimme alsdann die gesottne Zung / und schneide überzwerch soviel dünne Blättlein herab / als du um den Ranfft zu legen vonnöthen hast / das Ubrig schneid klein gewürfflet / und wirffs in die zubereitete Suppen / rührs untereinander / richts in die Schüssel an / leg die Blättlein herum; und trags auf: Also auch von einer gerauchten Wurst und guten Speck / wann die Suppen durchgetrieben wird / auch geröstes Brod gewürfflet darein gethan.

Transkription:

Lukas Fallwickl

Zitierempfehlung:
Lukas Fallwickl (Transkription): "Eine gute Gersten / oder Erbsen / auch Linsen / und durchgetriebene Bonen / mit einer gerauchten Zung / welche man pflegt in dem Feld / und etwann Winter= Zeit an statt der Suppen zu geben.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 213,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-gute-gersten-oder-erbsen-auch-linsen-und-durchgetriebene-bonen-mit-einer-gerauchten-zung-welche-man-pflegt-in-dem-feld-und-etwann-winter-zeit-an-statt-der-suppen-zu-geben (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.