Eine Graupe oder Erbsen und Gersten unter einander.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 098

Originalrezept:

NImm halb Erbsen und halb Gersten / wasche beedes sauber / setze es unter einander im Wasser zu / laß sieden; wann es nun fast weich gesotten / mach in einem Pfännlein ein Bach= oder auch frisches Schmaltz heis / röste einen guten Löffel voll Mehl darinnen / und rühre es unter die Graupe / Pfeffer und saltze es auch / und würff ein Stuck Bachschmaltz darein / laß wohl gemach sieden / damit sie sich nicht anlege und stinckend werde; ist sie zu dick / giesse noch ein wenig Wasser oder auch eine Fleischbrüh zu / laß noch ein wenig sieden und richts dann an.

 

Bey der Graupen [aus dem Anhang]

ISt mit anzuhängen / daß man / nach belieben / auch ein wenig geriebenen dürren Majoran oder Maseran mit darunter rühren könne.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , , ,

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Eine Graupe oder Erbsen und Gersten unter einander.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 098,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-graupe-oder-erbsen-und-gersten-unter-einander (17.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.