Eine gesottene Zunge in Kreen oder Meerretig.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 014

Originalrezept:

ZIehet Mandeln ab / stosset sie klein / reibet einen Kreen oder Meerrettig an einem Reibeisen / und mischet die gestossene Mandeln darunter; streuet / nach belieben / ein wenig Muscatblüh und Ingber darein / giesst eine halbe Maas Fleischbrüh daran / und lasset alles zusammen einen Wall aufthun: Wann dann die Zunge weich gesotten und die äusserste Haut abgezogen worden / leget selbige halb entzwey geschnitten in eine Schüssel / richtet obige Brüh mit dem Meerrettig darüber / und trage sie zu Tisch.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Eine gesottene Zunge in Kreen oder Meerretig.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 014,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-gesottene-zunge-in-kreen-oder-meerretig (19.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.