Eine geriebene Suppe.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 01, Nr. 029

Originalrezept:

ZU dieser Suppen wird der Teig auf eben diese Art gemacht / wie zu der vorigen : es muß nemlich der Teig von einem Ey und schönen Mehl wohl vest angemacht / in einen runden Ballen zusammen gewürckt / und an einen Reib= Eisen immer in die Runde herum gerieben werden ; den Ballen aber muß man stets in die Runde vest zusammen drucken / biß der Teig völlig herab gerieben ist / alsdann läßt man ihn dürr werden / und zerreibet solchen ein wenig mit den Händen : dann wird er geröstet / so zwar zu eines jeden Belieben stehet / und in einer Brühe oder Wasser aufgesotten / und angerichtet.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , ,

Transkription:

Juliane Wiemerslage

Zitierempfehlung:
Juliane Wiemerslage (Transkription): "Eine geriebene Suppe.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 01, Nr. 029,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-geriebene-suppe (07.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Juliane Wiemerslage.