Eine gedämpffte Leber / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 048

Originalrezept:

Waschet und häutet die Lebern / spicket und legt sie in einen stollichten Hafen / giesset eine Fleischbrüh daran / lassets sieden / und verfaumets ; wann nun die Lebern ein wenig gesotten hat / seihet die Brüh davon herunter / daß der Faum gantz davon herab komme ; giesset dann die Brüh wieder über die Leber / brennet ein wenig Mehl daran / und giesset etwas Wein = Essig dazu / würtzets mit Negelein und Pfeffer / saltzets nach belieben / und lasset solche noch ein wenig / aber nicht gar zu lang / sieden / sie werden sonst hart ; will man auch ein wenig Wein dazu giessen / so ists desto besser / doch stehet solches in eines jeden belieben .

Transkription:

Wolfram Kracker

Zitierempfehlung:
Wolfram Kracker (Transkription): "Eine gedämpffte Leber / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 048,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-gedaempffte-leber-auf-andere-art (19.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Wolfram Kracker.