Eine gebratene Zunge / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 013

Originalrezept:

SIedet die Zungen weich / ziehet dann die äusserste Haut davon ab / und bräunet sie auf einem Rost; stosset indessen abgezogene Mandeln mit ein wenig Wein und Fleischbrüh ab / thut solches in ein Töpfflein oder Häfelein / giesst noch ein wenig Wein und etwas Essig hinzu / streuet Pfeffer / Zimmet / ein wenig Saffran und Zucker darein / mischt auch / nach belieben / etwas von kleinen Weinbeerlein oder Corinthen darunter / brennet / so ihr wollet / ein Stäublein Mehl darein / und last es alles zusammen wohl sieden / daß die Brüh nicht zu dick und nicht zu dinn werde: Legt dann die abgebräunte Zungen in eine Schüssel / und richtet die Brüh darüber.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Eine gebratene Zunge / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 013,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-gebratene-zunge-auf-andere-art (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.