Eine Brüh von Zwiebeln über alles Gebratens.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 047

Originalrezept:

SObald ihr sehet daß das Gebratens / es sey gleich schwartz oder weiß / zu braten und zu tropffen beginnet / nehmet die untergesetzte Bratpfannen alsobald hinweg / und setzet an deren Stell eine andere unter; leget dürr oder frische Lorbeer= Blätter und Citronen= Schelffen darein / wiewol die frische weit besser sind; ingleichen auch zwey oder drey geschählte kleine Zwiebeln / und ein paar Löffel voll Brüh / aus der zuvor hinweg genommenen Bratpfannen: will man die Brüh ein wenig säuerlicht haben / kan man mit Citronen= Essig helffen / oder aber den Safft von frischen Citronen darein drucken / das Gebratens in die Schüssel legen / und die Brüh darüber giessen.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Eine Brüh von Zwiebeln über alles Gebratens.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 047,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-brueh-von-zwiebeln-ueber-alles-gebratens (18.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.