Eine Brüh von Aepffeln über allerley weiß= Gebratens.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 021

Originalrezept:

SChneidet zwey säuerlichte Aepffel / wie zu einem Aepffel= Mus / giesset einen Wein daran / lassets sieden / biß sie weich werden: treibts durch einen Seiher oder Durchschlag / giesset einen Peter Simonis oder andern süssen Wein / wie auch einen Hollunder= oder Citronen= Essig daran / streuet ein Trisanet / Zucker und anderes Gewürtz / nach selbst belieben / darein; lasset also diese Brüh ein wenig aufsieden / richtets über das Gebratens / und bestreuet selbiges mit klein= und würfflicht= geschnittenen Citronen= Schelffen.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Eine Brüh von Aepffeln über allerley weiß= Gebratens.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 06, Nr. 021,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=eine-brueh-von-aepffeln-ueber-allerley-weiss-gebratens (09.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.