Ein Zibeben=Dorten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 040

Originalrezept:

Körnet die Zibeben aus / waschet und quellets ein wenig im Malvasier ab / und verfertiget davon einen Dorten / wie den bereits beschriebenen Prinelln=Dorten; Oder man kan auch einen Deckel mit vier Blätlein also darüber machen; walchert vier Plätze auf das dinneste aus / bestreichet einen jeden Platz mit zerlassener Butter / vermittelst eines Pinsels; leget alsdann die vier Blättlein auf einander / und bedecket den Dorten damit / wie man mit einem andern Deckel insgemein pfleget: Wann nun der Dorten gebachen ist / so heben sich die Blätlein schön von einander; bestreichet ihn aber obenher / ehe er gebachen wird / mit einem Ey / und streuet Zucker darauf / oder aber überziehet ihn / nach dem bachen / mit einem Eiß oder Spiegel. *
*Mit dergleichen Deckel / von etlichen Blätlein also über einander gelegt / kan man auch andere Dorten überdecken und verfertigen.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Ein Zibeben=Dorten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 040,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-zibebendorten (10.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.