Ein Weixel= Mus / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 071

Originalrezept:

MAn nimmt entweder frische oder auch nur eingemachte Weixeln / läst sie im Wein sieden / und zuckerts nach gefallen : indessen röstet man ein würfflicht= geschnittenes Eyer= oder anderes weisses Brod fein trocken im Schmaltz / thut es in eine Schüssel / richtet dann die gedünstete Weixeln zusamt der Brüh darüber / setzt es auf ein Kohlfeuer / und läst es noch einem Wall also zusammen aufthun.

Anmerkung:

Es ist eben nicht nöthig / daß man es / nach deme die Brühe darüber gerichtet worden / nochmal aufsieden lasse / sondern man kan es alsobald zu Tisch tragen ; dann auf solche Art bleibt das Brod etwas röscher : zu letzt aber streuet man Zucker und Zimmet darauf.

Transkription:

Lotte Caglar

Zitierempfehlung:
Lotte Caglar (Transkription): "Ein Weixel= Mus / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 071,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-weixel-mus-auf-andere-art (13.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lotte Caglar.