Ein Prinelln=Dorten.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 039

Originalrezept:

Waschet die Prinelln / setzets im Malvasier zu / lassets sieden; machet einen Teig an / wie den obigen / walchert ihn aus / schmiret das Schärtlein mit Butter / leget den Teig darein / röstet ein gerieben Eyer=Brod / mischet Zucker / Zimmet und Trisanet darunter / streuet gröblicht=geschnittene Pinien= und Pistacien=Nüßlein / wie auch Citronat darein; oder macht sonst eine gute kräfftige Mandel=Füll an / leget sie in den Schart auf den Boden / und als dann die Prinelln darauf / so dick als es beliebt / besteckets mit weissen Nüßlein / Citronat= und Citronen=Schelffen; will man keinen Deckel darüber haben / so verguldet die Nüßlein / und lasset also den Dorten bachen.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Ein Prinelln=Dorten.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 039,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-prinellndorten (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.