Ein Mandel=Dorten / auf andere weise.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 020

Originalrezept:

WEiche ein halb Pfund Mandeln / in ein Röhren=Wasser / ziehe ihnen die Schelffen ab / stoß sie in einen Mörsel / gieß aber ein Rosenwasser dazu / damit sie nicht ölicht werden; schütte selbige in eine Schüssel / und anderthalb Vierding oder drey Achtel=Pfund Zucker / auch etwas von geriebenem Semmel=Mehl dazu / schlage zehen oder eilff Eyer=Dottern daran / misch etwas von gestossener Zimmet darunter / rühre alles wohl durch einander /gieß noch ein wenig Rosenwasser nach / damit der Teig nicht zu dick werde: schmire dann ein Schärtlein von Blech / mit Butter / schütte den Teig darein / sezt es in ein Oefelein / und laß den Dorten gantz gemach bachen: nimm dann selbigen heraus / übereise oder bespiegle ihn / und lege / der Zierde nach / Mandeln und Citronat darauf.

Transkription:

Magdalena Bogenhuber

Zitierempfehlung:
Magdalena Bogenhuber (Transkription): "Ein Mandel=Dorten / auf andere weise.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 020,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-mandeldorten-auf-andere-weise (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.