Ein Lendbraten in einer Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 064

Originalrezept:

LAß zuvörderst den Lendbraten häuten / beitze ihn dann mit gestossenen Wachholderbeeren und ein wenig Kümmel / im Wein= Essig / vier oder fünff Tage ein / laß ihn / wann er gespickt / so lang als ein paar Eyer in der Brüh / darinnen er gebeitzet worden / sieden ; stecke solchen dann an den Spieß / und begieß ihn mit Milchram und vorbesagter Brüh / darinnen er gebeitzt und gesotten hat / gieb im anfang weniges / zu letzt aber wohl starckes / Feuer / damit er recht ausbrate und schön braun werde ; lege ihn dann in die Schüssel / und richte von der Brüh aus der Bratpfannen / mit welcher ist getreifft worden / darüber.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Ein Lendbraten in einer Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 05, Nr. 064,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-lendbraten-in-einer-brueh (12.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.