Ein Hecht in Bayerischen= oder Pfetter= Rüblein.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 050

Originalrezept:

SChabe die Rüblein / schneide Plätzlein daraus / und wasche sie schön ; darnach thue ein klein wenig Schmaltz in eine Pfannen / schütte die Rüblein darein / und laß so lang schweissen biß sie etwas weich werden ; alsdann thue sie in einen Hafen / gieß warme Fleisch= Brühe daran / pfeffers / und laß sieden biß sie recht seyn ; thue zuletzt ein wenig Butter mit hinein / den Hecht aber siede und blättere / wie oben gemeldet / lege dann auch eine Lage Rüblein in eine Schüssel / mache wieder eine andere Lag von dem Hecht : alsdann Muscatblühe und Butter / und so immer fort / gieß ein wenig Fleischbrühe daran / und laß es auf einer Kohlen aufsieden.

Transkription:

Lotte Caglar

Zitierempfehlung:
Lotte Caglar (Transkription): "Ein Hecht in Bayerischen= oder Pfetter= Rüblein.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 050,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-hecht-in-bayerischen-oder-pfetter-rueblein (28.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lotte Caglar.