Ein Hausen in einer Polnischen Brüh.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 117

Herkunftsbezeichnung(en): Polnisch

Originalrezept:

LAß den Fisch in halb Essig und halb Saltz eine gute Stund sieden / alsdann seihe die Brüh ab / nimm halb Fleischbrüh und halb Essig / wie auch einen Löffel voll Honig / ein viertel Pfund Rosin / ein achtel Pfund länglicht= geschnittene Mandeln / Pfeffer / Ingber und Muscatblühe / laß es über dem Fisch mit einander aufsieden / lege ihn hernach in eine Schüssel / gieß die Brüh darüber / streue Zimmet darauf / und trags zu Tisch.*

* An statt deß Hönigs / welches vielen nicht beliebt / kan man sich auch deß Zuckers bedienen.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Ein Hausen in einer Polnischen Brüh.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 03, Nr. 117,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-hausen-in-einer-polnischen-brueh (11.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.