Ein guten Gersten= Schleim.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 279

Originalrezept:

NImm ein sauber= gestampffte Gersten / wasche sie sauber / und seigs wieder ab / dann setz dieselbige gleich einer andern Gersten mit lindgesaltzner Fleischbrühe und Wasser zu / und laß gemach und wol genug sieden / man soll auch mit keinem eisenen Löffel darein fahren / damit solche nicht blau und garstig werde / wann nun solche genug gesotten / so wird der Schleim darvon herab gesiegen / und mit gesottnen Haberkern / mit einem höltzern Koch= Löffel durch ein härenes Sieblein getrieben / alsdann den Schleim wieder in ein Rein auf ein Glütlein gesetzt / und mit frischem Butter / Muscatnuß und Eyerdotter / oder Saffran gut gemacht / und mit einer sauern Pomerantzen gegeben.

Transkription:

Steffi Schinagl, Melanie Thapa

Zitierempfehlung:
Steffi Schinagl, Melanie Thapa (Transkription): "Ein guten Gersten= Schleim.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch I-1 Kap. 9 Nr. 279,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-guten-gersten-schleim (24.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.