Ein gefäumtes Rübeslein= Koch.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 007

Originalrezept:

Nimm schöne Rübeslein= Salsen / oder andere dergleichen / thus in ein saubers Beck / nimm funffzehen oder zwantzig Eyerklar / schlags auf einem Zinn= Teller zu einem lautern Faum / aber allzeit nur zwey Klar / thus nach und nach dareinrühren / daß es wird wie ein lauterer Faum / zuckers / wie du willst / wie auch klein= geschnittne Lemoni= Schelffen / schmirb ein Schüssel / oder blechenes Teller / setz in die Dorten= Pfann / oder Ofen / bachs gantz kühl / es hat nicht lang zu bachen / man machet die Koch von allen Salsen / als die Marillen brennt man mit heissem Wasser ab / und schlagt es durch ein Sieblein / und rührts wie ein anders Koch / also ist es recht / mit Zucker süß genug.

Transkription:

Melanie Thapa

Zitierempfehlung:
Melanie Thapa (Transkription): "Ein gefäumtes Rübeslein= Koch.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 007,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-gefaeumtes-ruebeslein-koch (27.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.