Ein gebachenes Rinds= oder Ochsen= Hirn.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 021

Originalrezept:

Säubert und bereitet das Hirn aufs schönste in halb Wein halb Wasser zu / und last solches sieden / biß es schön kernicht wird / saltzts / nehmet es aus der Brüh heraus / schneidets zu Scheiben oder Plätzlein / ziehets durch ein zerklopfftes Ey / bachets aus einem Schmaltz / machet eine gute süsse Brüh darüber von geschnittenen Mandeln / Weinbeern oder Corinthen und Rosinen: Wiewohl man auch eine Zimmet= Brüh darüber machen / oder auch also trocken gebachen zu Tisch tragen kan.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Ein gebachenes Rinds= oder Ochsen= Hirn.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 08, Nr. 021,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-gebachenes-rinds-oder-ochsen-hirn (29.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.