Ein Butter= Dorten von süssen Teig / auf andere Art.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 007

Originalrezept:

NEhmet drey Vierding / oder drey viertel= Pfund schönes Mehl / drey Achtel= Pfund schönen Zucker / ein halb Pfund Butter / machet aber den Teig dazu / deß Abends zuvor / auf diese Weise an: Lasset die Butter über einer gantz gelinden Glut nur ein wenig zerschleichen / aber nicht heiß werden / dann rühret das Mehl / zusamt dem Zucker wohl untereinander / giesset die zerschlichene Butter / und drey Löffel voll Rosenwasser / oder Wein / darein / wircket den Teig schön zusammen / und lasset ihn aufgeballet / über Nacht im Keller stehen ; deß andern Tages wircket / wie bey dem vorigen / zwey Plätze daraus / lasset sie nochmaln / etwan zwey Stunden lang im Keller stehen / biß sie recht erhartet ; leget dann eine beliebige Füll von Mandel / oder Rosin und Weinbeere / darauf / und verfertigets / wie die zuvor beschriebene.

Transkription:

Sepp Meister, Steffi Schinagl

Zitierempfehlung:
Sepp Meister, Steffi Schinagl (Transkription): "Ein Butter= Dorten von süssen Teig / auf andere Art.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 16, Nr. 007,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-butter-dorten-von-suessen-teig-auf-andere-art (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.