Ein Brosen= Kopff.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 124

Originalrezept:

SChneidet von vier grossen Semmeln die Rinden schön dinn herab; weicht hernach die Semmeln einen halben Tag in anderthalb Seidlein oder drey viertel Maas Kern ein: Wann sie nun weich sind / zerstopffet und zerstossets mit einem Kochlöffel wohl / daß sie schön glatt wird / schlagt drey Eyer daran / zuckerts nach belieben / rührt alles wohl unter einander; schmieret eine zinnerne Schüssel mit Butter / schüttet den Teig darein / gebt ihm unten und oben Kohlen / lasts also eine weile kochen / und abbräunen / und streuet zuletzt Trisanet darauf.

Anmerkung:

„…zerstopffet und zerstossets…“: wohl eher „zerklopffet und zerstossets“.

Transkription:

Andrea Sobieszek

Zitierempfehlung:
Andrea Sobieszek (Transkription): "Ein Brosen= Kopff.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 10, Nr. 124,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-brosen-kopff (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Andrea Sobieszek.