Ein Aepffel= Mus in Kern.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 061

Originalrezept:

DIe Aepffel müssen auf die bey vorhergehenden Mus beschriebene Art in einem Topff oder Hafen eingeschnitten werden ; dann giesst man ein siedendes Wasser daran und läst sie wohl sieden / wie einen Brey ; wann sie gesotten seyn / wird in einem Pfännchen ein Schmalz heiß gemacht / dann thut man ein paar grosse Kochlöffel mit Mehl ins Schmalz und röstets : ferner nimmt man einen guten Kern / und zwyrt das geröstete Mehl mit an / daß es dünner ist als ein Sträubelein= Teig / rührts unter die Aepffel / lässts also sieden / thut ein klein wenig Saffran darein / und wendet den Hafen fein offt herum / daß das Mus nicht stinkend werde : es muß aber in der Dicke seyn / wie sonst ein gemeiner Brey.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , ,

Transkription:

Lotte Caglar

Zitierempfehlung:
Lotte Caglar (Transkription): "Ein Aepffel= Mus in Kern.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 02, Nr. 061,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=ein-aepffel-mus-in-kern (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lotte Caglar.