Die Pasteten von Stockfisch

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch II-1 Kap. 5 Nr. 033

Originalrezept:

DIese wird gemacht / als wie von einem gezupfften Hechten; bißweilen wird er ungebrüheter ausgedruckt und eingeschlagen / mit dem zugehörigen Saltz / Butter und Gewürtz / und gehört in aufgesetzte / mürbe / und Schüssel=Pasteten; hier sollen wegen der Feuchtigkeit / Semmel=Brosen in den Boden gelegt werden; Oder / nachdem der Stockfisch sauber gewässert und gebrühet ist / auch abgesigen / so wird er sauber geklaubt und geblättert / mit Zwibel / Lemoni / seinen Gewürtz und Butter eingericht.

Item / er wird auch mit Capri / Sartellen / Austern / Dardoffeln / wenig dicken Ram / Butter und Gewürtz angemachet / und in eine Schüssel / oder andere seine Pasteten gefüllt / und der obigen gleich gebachen; Also wird auch der gezupffte und geblätterte Hecht gemacht.

NB. Die Krebs=Pasteten findt man hinten bey dergleichen beschriebenen Dorten.

Übersetzung:

Stockfischpastete

Transkription:

Marlene Ernst

Zitierempfehlung:
Marlene Ernst (Transkription): "Die Pasteten von Stockfisch", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch II-1 Kap. 5 Nr. 033,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=die-pasteten-von-stockfisch (15.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.