Die Hobelschaiten von Mandeln.

Aus: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 458

Originalrezept:

Nimm einen Vierting klein=gestossene Mandeln, und ein Vierting klein=stiftlet geschnittene, richte es in einen Weidling, nimm einen Vierting gefähten Zucker darunter, von zwey Eyern das Weisse, von einer Lemoni die Schäler klein geschnitten darunter, auch den Saft darein gedrukt, schneide lange Stückeln von Oblaten, 2. Finger breit, streiche den Taig darauf Messer=Rucken dick, streue einen Aneis darauf, und in einer geschwinden Hitz gebacken, hernach mache ein Wasser=Eys, damit bestrichen, und wieder trüknen lassen.

Transkription:

Julian Bernauer

Zitierempfehlung:
Julian Bernauer (Transkription): "Die Hobelschaiten von Mandeln.", in: Bewehrtes Koch-Buch (1759), N. 458,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=die-hobelschaiten-von-mandeln (08.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Julian Bernauer.