Die Hagenbutzen / oder Hötschebötschen einzu machen.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch II-2 Kap. 4 Nr. 060

Originalrezept:

Nimm Hötschebötschen / ehe sie weich werden / von den schönsten / thue in der Mitte ein kleines Schnittlein darein / nach der Länge / thue die rauche Körnlein heraus / und nimm ein Sieblein oder Reütterlein / schütte die Hagenbutzen darauf / setz auf ein Kesselein siedheiß Wasser / und lass es 3. Vatter Unser lang stehen / daß sie dünsten / hernach thue es in ein Glas / und giesse einen geläuterten Zucker darüber / so bleiben sie schön / und sehen natürlich aus / wie die rothen Corallen / man kans auch in der Mitt von einander schneiden / wie mans brauchen will / wann viel auf einem Sträußlein beysammen seynd / werden sie beysammen gelassen / und sammt dem Stängelein eingemacht / seynd hernach schön zierlich auf die Dorten zu stecken.

Transkription:

Wolfram Kracker

Zitierempfehlung:
Wolfram Kracker (Transkription): "Die Hagenbutzen / oder Hötschebötschen einzu machen.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch II-2 Kap. 4 Nr. 060,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=die-hagenbutzen-oder-hoetscheboetschen-einzu-machen (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Wolfram Kracker.