Der marbe Zucker= Taig / in Schmaltz zu bachen ohne Füll.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 037

Originalrezept:

NImm das schönste Meel / zwey Handvoll / ein Handvoll gefädten Zucker / zwey Hennen= Eyer= groß Butter / und etlich Tropffen Pomerantzen= Blühe / oder in Ermanglung dessen so viel Rosenwasser / und vier Eyerdotter / mache mit diesen einen Taig auf dem Brett an / walgere diesen eines halben Fingers dick / schneide solchen / oder drucke es rund / oder ablang  nach deinem Gefallen / bachs in Schmaltz / und vor dem Anrichten zuckere es; dieses Gebach ist kalter besser / als warmer / und laßt sich lang gut behalten / oder mach ein Schmarren auf ein Blech daraus / und bachs im Ofen.

Transkription:

Christiane Egger

Zitierempfehlung:
Christiane Egger (Transkription): "Der marbe Zucker= Taig / in Schmaltz zu bachen ohne Füll.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 5 Nr. 037,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=der-marbe-zucker-taig-in-schmaltz-zu-bachen-ohne-fuell (16.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Magdalena Bogenhuber.