Das Schene Kütten Workh in die Mödl Zu machen

Aus: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 387

Originalrezept:

Nimbe Die Khitten* siedt* sye schenn / waich, Schöll sye, Schab* sye mit / einen Mösser Schlag* sye durch / ein dickhs* härres* Sibl* nimbe / ein halb oder Ganzes Pfundt* / durchgeschlagne* Khütten* Auf ein / lt* Khütten .1½ lt. Zuckher thue // (ve 200) ihn in ein Mesßinges* Pöckhl* / Gis* Darauf mehr als ein Seitl* / Wasser las Ihn sieden* leittere* / ihn mit einen Ayr Clar, Faimb* / Ihn sauber ab, las ihn Ganz Dickh* / Sieden* höbe ihm herab Rieren* / die Khütten mit einen silber= / nen löffel Gemacht* darin / Schlage* es Ganz glatt ab das / sye nit Knopfrich* werden las es / ein wenig ein sitl* thuen höbe / es herab, Nöze die plöcherne* / oder Erdene* Mödl* mit Wasser / Schlinge* es also widerumben Aus / Fill* sye mit den Gesottnen* / Khütten an, druckhe es mit der / handt das Papier Nider Seze // (re 201) die Mödl auf einen warmben / ofen lass sye olso .2. oder .3. / täg stehen bis sye heraus Gehen / thue sye von den papier herab / Söze es auf ein Druckhers* orth / also Seindt sye Schenn vnd Guett. /

Übersetzung:

Quittenwerk für die Model

Kategorisierung:

:

Hauptzutaten: , , ,

Transkription:

Barbara Morino

Zitierempfehlung:
Barbara Morino (Transkription): "Das Schene Kütten Workh in die Mödl Zu machen", in: Das Kochbuch der Ursulinen (1716), Nr. 387,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=das-schene-kuetten-workh-in-die-moedl-zu-machen (18.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Marlene Ernst.