Das braune aufgeloffene Aepffel= Koch.

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 025

Originalrezept:

ZU diesem nimm Aepffel / nachdem sie groß seynd / zehen / odernoch mehr / scheele sie / und mache aus einem vier Spalten / und bachs / röst diese gar braun in Schmaltz / schneid von zwey Semmeln die Rinden hinweg / weiche die Schmollen in Wein / und wann sie wol weich seynd / trucke sie aus / und rührs unten die Aepffel schön glat ab / schlage fünff Eyer nach und nach daran / unter stetem Rühren auf eine Seiten / treibe letztlich ein Vierling Butter schön weiß und flämmig ab / die Aepffel mit der Semmel und Eyern darunter / thue Zucker darzu / daß wol süß wird / und rührs noch ein Viertel Stund / hernach schütts in ein mit Butter beschmierte Schüssel und Reiff / vermache den Reiff wol auf der Schüssel / daß das Koch nicht ausfliessen kan / bachs in der warmen Dorten= Pfann / oder in dem Ofen / daß schön braun wird.

Transkription:

Melanie Thapa

Zitierempfehlung:
Melanie Thapa (Transkription): "Das braune aufgeloffene Aepffel= Koch.", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-2 Kap. 4 Nr. 025,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=das-braune-aufgeloffene-aepffel-koch (19.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lukas Fallwickl.