Coppen / Dollen / oder Groppen zu bachen

Aus: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 06 Nr. 041

Originalrezept:

SAlz die Coppen / und laß ein Weil darinnen ligen / vor dem Bachen / dann trückne sie wol von dem Schleim ab / ledige die breiten Flößl / melbe die Koppen / und bachs in Schmaltz / oder Oel

Anmerkung:

In etlich wol= eingerichten Kuchen hat man brätene Sieblein / oder Roßlen / da kan man die Coppen vom übrigen Meel raiten / und thun sich auch die Flößlen ledigen : Item / man nimmt auch Erbes= Meel zum einmelben.

Es sind auch die Coppen gebachner gut / in dem Marginat, mit Oel / Eßig / gerösten Zwibel / Knoblauch / Gewürtz ; warmer / in brauner Sardellen= auch andern braun und sauren Brühen.

Transkription:

Lotte Caglar

Zitierempfehlung:
Lotte Caglar (Transkription): "Coppen / Dollen / oder Groppen zu bachen", in: Neues Saltzburgisches Kochbuch (1718/19), Buch IIII-1 Kap. 06 Nr. 041,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=coppen-dollen-oder-groppen-zu-bachen (20.01.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Lotte Caglar.