Bisam= Plätzlein.

Aus: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 075

Originalrezept:

Nehmet vier oder fünff gantze Eyer / oder wann sie klein sind / sechse; schlaget selbige aus / zerklopffets eine halbe Stunde lang mit einem Besemlein / rühret ein halb Pfund schönen Canarien= Zucker / und ein Viertel Stärck= Mehl / mit eben so viel gemeinen Mehl darunter / und zwar noch eine gute halbe Stund / biß der Teig schön glatt wird; sollte er noch zu dinn sein / rühret noch einen Löffel voll Zucker und Mehl darein / wie auch drey Gran Bisam / so zuvor in einem Löffelein Brandwein aufgelöset und zertrieben worden / aber ja nicht ehender / biß man die Plätzlein giessen will; giessets dann auf ein mit Butter= geschmirtes Papier / und bachets im Oefelein wohl heiß ab / doch also / daß das Papier nicht anbrenne; wann aber der Ofen zu kalt ist / lauffen sie nicht auf.

Kategorisierung:

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Hauptzutaten: , , , , , ,

Transkription:

Margit Gull

Zitierempfehlung:
Margit Gull (Transkription): "Bisam= Plätzlein.", in: Vollständiges Nürnbergisches Kochbuch (1691), Teil 17, Nr. 075,
online unter: https://gastrosophie.sbg.ac.at/kbforschung/r-datenbank/?rdb_rezepte=bisam-plaetzlein (14.08.2022).

Datenbankeintrag erstellt von Margit Gull.